Es trug sich zu im Schlangenbade

Augenzeugen berichten aus drei Jahrhunderten

Ein unterhaltsamer Erzählrundgang "aus dem Sessel" heraus, mit Bildern und Tonstücken unterstützt

Die erzählten Episoden der Augenzeugen, gelesen von geschulten und teilweise sehr berühmten Stimmen, werden als Tondokument in die Veranstaltung eingebunden. Auf diese Weise verleiht die Gästeführerin Sabine Bongartz Journalisten und Filmregisseuren, Schriftstellerinnen und Buchautoren Gehör, die Schlangenbad und seine dort lebenden Bürger und Gäste in den verschiedenen Epochen der letzten drei Jahrhunderte faszinierend darstellten. Die Berichte erzählen von der Adelsbelustigung Anfang des 18. Jahrhunderts oder von der kriegsbedingten, idyllischen Ruhe in den Kurhäusern zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 1913 erfreuen sich die Bürger am Schlittenfahren auf der Rheingauer Straße, ein Journalist schwankt noch 1962 zwischen dem Eindruck der Märchenatmosphäre des Ortes und der gleichzeitig erfahrenen Malträtierung durch die Badefrau. Mit den professionell gelesenen Texten kann der Gast die historischen Figuren vor dem geistigen Auge ins heute noch wie damals bestehende denkmalgeschützte Ambiente einbinden. Volker Schlöndorff höchstpersönlich hat für diesen episodischen Erzählrundgang ein Kapitel seiner Autobiographie vertont, das unterhaltsam seine Kindheitserinnerungen im amerikanisch besetzten Schlangenbad der Nachkriegszeit vermittelt.

Dauer: ca. 90 Minuten

Treffpunkt: Residenz & Hotel „Am Kurpark“, Salon Katharina

Teilnahmegebühr: 6 €, ermäßigt 5 €

Auskunft und Anmeldung: Tourist- Information Schlangenbad, 06129-4850, www.staatsbad-schlangenbad.de

 

Beginn:  01. 11. 2019, 16:00 Uhr

Veranstalter: Staatsbad Schlangenbad GmbH

Ort:  Residenz & Hotel „Am Kurpark“, Salon Katharina